Wie die richtige Matratze Ihren Rücken schont?

Werte Leser. Kennen Sie das auch? Sie wachen morgens auf, merken ein Ziehen, ein Stechen oder eine Verspannung am Rücken und wollen einerseits nichts lieber als liegen bleiben und freuen sich dennoch aufs Aufstehen, damit dieses Ziehen und Stechen wieder weggeht? Wenn Sie sich jetzt angesprochen fühlen, schlafen Sie auf der falschen Matratze!

Rückenschmerzen wegen der falschen Liegeposition
Fast jeder hat schon einmal davon gehört oder irgendwas gelesen oder in den Werbeannoncen der Matratzen Hersteller gelesen. Die ideale Liegeposition ist die, bei der der Rücken komplett entspannt und entlastet ist. Man sinkt mit den wichtigsten Partien ein und dennoch ist die Matratze eine wichtige Stütze an anderen Positionen des Rückens. Die ideale Liegeposition erkennen Sie als Laie zudem daran, dass Sie sich nur noch wenig im Schlaf drehen und wälzen. Doch immer langsam und der Reihe nach.

Was muss beim Schlafen in die Matratze einsinken?
Machen Sie den Selbstversuch – vielleicht sogar vor einem großen Spiegel. Und legen Sie eine Kamera mit Selbstauslöser bereit. Legen Sie sich mit nacktem Oberkörper auf die rechte oder linke Seite auf den Boden. Was merken Sie? Wie fühlt es sich an? Spüren Sie den schweren Druck, der die die Schulter und dem Becken lastet? Diese Zonen müssen im Moment das ganze Gewicht des Oberkörpers tragen. Logischerweise müssen diese dann in die Matratze einsinken. Und wenn Sie die Chance haben, sich im Spiegel zu sehen – sehen Sie, dass der mittlere Bereich des Oberkörpers leicht durchhängt? Besser sieht man das an der Wirbelsäule. Deshalb brauchen Sie entweder jemanden zweiten oder einen Selbstauslöser. Machen Sie ein Foto von ihrem Rücken, wenn Sie so daliegen. Da sehen Sie ziemlich gut, dass die Wirbelsäule einen unnatürlichen Knick machen muss, wenn Sie auf dem harten Boden liegen.

Was sollte beim Schlafen nicht einsinken?
Ganz einfach. Die Zonen, die den Boden ohnehin nicht berühren. Also die Taille und große Teile des Brustbereichs sollten nur wenig einsinken.

Zu harte oder zu weiche Matratzen
Wenn die Matratze zu hart ist, haben Sie eine ähnliche Situation wie auf dem Boden. Dass das zu Schmerzen führt, wird jedem klar sein. Wenn die Matratze zu weich ist, haben Sie ein anderes Problem. Die Körperpartien, die eine Stütze brauchen, werden nicht mehr gestützt. Sie liegen ähnlich wie auf der harten Matratze, nur dass es sich nicht hart anfühlt. Die Folge: Rückenschmerzen. Deshalb sollten Sie sich beim Matratzenkauf stets vom Fachmann beraten lassen.

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