Die ideale Härte einer Matratze

Wer beim nächsten Einkaufsbummel durch ein Möbelhaus schlendert und die vielen Matratzen ausgestellt sieht und sich wundert und meint, es sei doch eh immer alles irgendwie das Gleiche, der irrt. Lesen Sie hier anhand einfacher Beispiele, dass die Vielfalt riesig ist und dass es nicht immer einfach ist, für jeden Typ Mensch die ideale Matratze zu finden. Liegt man auf einer schlechten Matratze, sind Rückenschmerzen vorprogrammiert.

Welche Matratzen gibt es?
Mal abgesehen von den vielen Größen, die es gibt (200×90 cm, 200×100 cm, 200×120 cm, 200×140 cm, usw.), gibt es auch unterschiedliche Materialien, aus denen sie gefertigt sind. Da hätten wir beispielsweise die heute sehr weit verbreitete Kaltschaummatratze oder die Federkernmatratze. Es gibt sogar Luftkissenmatratzen oder welche aus geschäumten Holzfasern. Oder denken Sie nur an Wasserbetten, wo Sie auf einem Wassersack schlafen. Und damit nicht genug, die Matratzen sind auch unterschiedlich dick, mit unterschiedlichen Bezügen, die unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Temperaturregulierung und Schweißaufnahme haben. Das alles ist aber, wenn es um Rückenschmerzen geht, eher sekundär. Wir zeigen damit nur auf, dass die Vielfalt immens ist. Welche Machart Sie auch immer bevorzugen – wichtig ist, dass Sie die ideale, gesunde Liegeposition haben, damit der Rücken entlastet ist und Sie nicht langfristig Rückenschmerzen bekommen.

Beispiel 7-Zonen-Matratze
Eine sehr beliebte Matratze ist derzeit die sogenannte 7-Zonen-Matratze. Meist ist sie aus Kaltschaum gefertigt. Die Eigenschaften des Schaums sind kurz erklärt: Je nach Machart ist er härter oder weicher. Er ist einigermaßen langlebig (etwa 8 Jahre) und nimmt nach Belastung wieder seine ursprüngliche Form an. Zudem vermag er, Feuchtigkeit, die durch das Schwitzen entsteht, aufzunehmen und abzuleiten. Industriell kann er günstig gefertigt werden. Es gibt ihn in allen erdenklichen Größen und Härten. Wichtig bei dieser Matratzenart sind die 7 Zonen.

Was versteht man darunter? Wissen Sie es?
Matratzen dieses Typus bestehen aus 7 Zonen. Und jede Zone hat eine eigene Härte. So gibt es beispielsweise im Bereich des Beckens eine weichere Zone als im Bereich der Taille oder der Knie. Der einfache Grund: Das Becken sollte einsinken können, damit die Bereiche darüber und darunter ein wenig gestützt und abgefedert werden. Wäre dem nicht so, würde sich die Wirbelsäule krümmen und Rückenschmerzen wären die logische Folge. Wie diese 7 Zonen genau beschaffen sind und welche Matratzenhärte für Sie die ideale ist, sollten Sie beim Fachberater Ihres Vertrauens erfragen. Dann können Sie sicher sein, dass Sie bequem und entspannt schlafen können und Ihnen Rückenschmerzen wegen der falschen Matratzenwahl erspart bleiben.

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